208.000€

von 555.000€ Grund & Boden gesichert (37%)

25.000€

von 305.000€ Stall & Haus gesichert (8%)

120 SoLaWi-Mitglieder

von 180 für die Saison 2018 (67%)

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Maximal 20 Anteile, darüber hinaus gibt es Mitgliederdarlehen.
Zuzüglich 5% Eintrittsgeld für die Genossenschaftsverwaltung.

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Mitglieder des Luzernenhofes bekommen wöchentlich eine bunte Vielfalt an saisonalem Gemüse (sehr große Auswahl), Milch, Joghurt, zahlreiche Käsesorten, Getreide, Mehl, sowie je nach Verfügbarkeit Honig, Obst und Fleisch.

Die Produkte können wöchentlich bestellt und an einem der Verteilpunkte in Freiburg und dem Markgräflerland abgeholt werden.

Mehr über Preisgestaltung und Dauer der Mitgliedschaft hier.

Kontaktdaten

Dieses Formular ist keinerlei Vertrag, wir melden uns persönlich mit weiteren Infos und Verträgen bei Dir.

Willkommen zur Crowd-Invest Kampagne der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft Luzernenhof

Der Luzernenhof ist eine kleine Revolution. Für eine ökologische, faire und soziale Landwirtschaft. Und gegen Monokulturen, Massentierhaltung und industrieller Landwirtschaft. Jeden Tag verschwinden in Deutschland 20 Höfe, gleichzeitig Kaufen ausserlandwirtschaftliche Investoren Millionen von Hektar Ackerland. Das ist eine schlechte Nachricht für unsere Gesundheit und für unsere Natur. Denn eine gesunde Gesellschaft ist angewiesen auf gesunde Lebensmittel aus einer nachhaltigen Landwirtschaft. 

Um unsere Landwirtschaft nachhaltig zu gestalten darf Ackerland nicht zum Spekulationsgut werden. Es braucht Menschen, die Landwirtschaft mit Enthusiasmus, Hingabe und Fachwissen betreiben. Es braucht Menschen, die ehrlich und sorgsam mit Tieren, Pflanzen und Boden umgeben. Aber es braucht auch Sie als Mitglieder. Als MiteigentümerInnen. Als BürgerInnen. Als Menschen, die den Mut haben sich zu beteiligen.

Es braucht eine Gemeinschaft.

Wer wir sind

Der Luzernenhof ist ein Bauernhof, 30km südlich von Freiburg i. B. Wir bewirtschaften 32 Hektar Land, bestellen 2,7 ha mit Gemüse verschiedenster Arten und versorgen 15 Milchkühe und ihre Kälber. Die Milch wird in der Käserei zu vielfältigen Produkten veredelt. Wir füttern 6 Schweine, versorgen 8 Bienenvölker und bauen vielfältiges Getreide auf 10 Hektar an. Fleisch und Obst gehören auch dazu.

Wir sind eine inzwischen gut aufgestellte, erfahrene solidarische Landwirtschaft und versorgen derzeit 150 Familien/Haushalte mit unserer breiten Produktpalette.

Wir arbeiten nach ökologischen Gesichtspunkten (Bioland) ergänzt durch biodynamische Aspekte und orientieren uns konsequent an Naturkreisläufen.

Wir leben und arbeiten seit 2012 als Gemeinschaft. Derzeit sind wir 15 Erwachsene und Kinder.

Im November 2013 hat die damalige Verpächterin sich unerwarteter Weise entschlossen den Luzernenhof mit 12 Hektar Land für 860.000 Euro zu verkaufen. Die Gemeinschaft, welche diesen Hof gepachtet und bewirtschaftet hat, konnte den Kauf nicht finanzieren. Eine grosszügigen Zwischenfinanzierung von zwei Privatpersonen ermöglichte den Kauf. Diese Zwischenfinanzierung gilt es nun abzulösen um den Hof und das Land langfristig zu sichern.

Worum es geht

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 bewegen sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise steil nach oben. Immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftliche Investoren fliesst in Äcker, Grünland und Wald als sicheren Hafen für ihre Geldanlage. Zudem führt die Förderung von Biogasanlagen zu einer gewaltigen Nachfrage nach Mais und lässt die Boden- und Pachtpreise zusätzlich stark steigen.

So sind heutige Hofübernahmen häufig mit jahrzehntelanger Verschuldung verbunden. Und junge, gelernte BäuerInnen verfügen nicht über das notwendige Kapital um Höfe und Land zu übernehmen. Die Folge davon ist eine Industrialisierung der Landwirtschaft und Massentierhaltung. Eine Landwirtschaft, bei der soziale und ökologische Gedanken keinen Platz mehr finden. 

Jeder und jede von uns benötigt 2000 m2 Landwirtschaftsfläche für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Durch eine Beteiligung an der Genossenschaft kann jeder und jede persönliche Verantwortung für Grund und Boden wahrzunehmen. Und Land für eine nachhaltige Nutzung sichern. 

Wie es funktioniert

Es war uns ein am Luzernenhof ein wichtiges Anliegen, Eigentumsverhältnisse zu schaffen, die nicht auf die sozialen Prozessen des Hofteams Einfluss nehmen und es dem Team ermöglichen, zu fairen Kosten am Hof zu leben und gleichberechtigt zu arbeiten. Es ist uns wichtig, dass die BewirtschafterInnen ohne Schulden vom Hof gehen können und eine andere qualifizierte, motivierte Person nachrücken darf, ohne Schulden aufnehmen zu müssen.

Diese Aspekte haben wir am Luzernenhof konsequent verfolgt und haben ein Eigentumsmodell entwickelt, das einzigartig in Deutschland ist und zum Vorbild für andere werden kann.

Eigentümerin der landwirtschaftlichen Flächen und von Baugrund (12 Hektar) ist die Kulturland Genossenschaft (www.kulturland-eg.de) gemeinsam mit der Landwirtschaftsgemeinschaft Luzernenhof GbR. 

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Landwirtinnen und Landwirten und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zu Aufgabe gemacht haben landwirtschaftliches Land aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden zu verpachten. 

Die Kulturland eG entstand im Jahr 2014 und hat mit dem Geld ihrer GenossInnen mittlerweile 100 Hektar land für 8 Höfe in ganz Deutschland gesichert. 

Eigentümerin der Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Stall, Käserei, Werkstatt, Gemüselager, Hofladen etc.) ist die Weingarten 18 GmbH. Sie basiert auf dem Prinzip des Mietshäuser Syndikats und hat zwei Gesellschafter. Zum einen uns, alle die hier am Hof leben und arbeiten, zum anderen das Mietshäuser Syndikat. 

Das Mietshäuser Syndikat ist eine in Deutschland singuläre, kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Beteiligungsgesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die selbstorganisiert in Gemeineigentum überführt werden, um langfristig bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen. Sie beteiligt sich an Projekten, damit sie dem Immobilienmarkt entzogen werden und nicht weiterverkauft werden können. Mittlerweile sind bereits 124 Hausprojekten in Deutschland am Mietshäuser Syndikat beteiligt. 

Eigentümer der Maschinen und Tiere ist der Verein Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft Markgräflerland e.V., also unsere Mitglieder, die unsere Produkte wöchentlich genießen.

Damit wird das Eigentum durch eine Gemeinschaft getragen. In allen drei Gesellschaften sind wir vom Hof vertreten und werden dennoch durch kompetente Partner/innen in der Verantwortung mitgetragen und kompetent beraten.

Wir haben so dem Eigentum ein Gefäß gegeben welches nun durch zahlreiche Beteiligungen gefüllt werden soll. Jetzt braucht es Ihre Beteiligung.

 

Diese Webseite ist noch im Aufbau, abonniere gern unseren Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben. Das Formular für Genossenschaftsanteile, Direktkredite oder SoLaWi Mitgliedschaften kann bereits ausgefüllt werden. Das Kampagnen-Video ist eine Vorabversion, ein fertiges erscheint hier Richtung Weihnachten. Die Kampagne läuft offiziell vom 11.01. bis 10.02. 2018, bis zum Start folgen sukzessive alle weitere Informationen. Wir empfehlen allen auch unsere Filmabende & Hofführungen diesen Herbst/Winter in Freiburg & Seefelden!

Das ist ein Anker für den Link zu den #events
Veranstaltungen rund um die Kampagne
Poster

Gemeinsam Bodenfruchtbarkeit sichern - Podium & Auftakt der Kampagne

Haus 037 - Stadtteilzentrum Vauban @ Alfred-Döblin-Platz 1, 79100 Freiburg

Gemeinsam mit Johannes Supenkämpfer (Luzernenhof), Stephan Illi (Kulturland Genossenschaft) und Thomas Rippel (Kulturland Genossenschaft) und weiteren diskutieren wir über Notwendigkeiten & Lösungen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und die Frage des Eigentums.

Weitere Infos folgen.

Gemeinsam sind wir satt!

Hofführung am Luzernenhof

Luzernenhof, Weingartenstrasse 18, 79426 Buggingen

Hofrundgang mit Vorstellung des Hofes, der Tiere, dem Stall der Käserei, der Felder und des Gemüseackers. 

Anschliessend freuen wir uns, euch mit unserem leckeren Gemüse und Milchprodukten zu verköstigen und all eure Fragen zu beantworten.

Die Begegnung mit den Tieren, beobachten, kommunizieren, füttern und kraulen, ist besonders für die Kinder eine schöne Begegnung.

Kuchen

Hofführung und Feier zur erfolgreichen Kampagne

Luzernenhof, Weingratenstrasse 18, 79426 Buggingen

Wir beginnen mit einemHof Rundgang mit Vorstellung des Hofes, der Tiere, der Käserei, der Felder und des Gemüseackers begleitet mit eine Verköstigung von unserem leckeren Gemüse, Käse und Brot vom Backhaus der Vielfalt.

 

Anschliessend werden wir gemeinsam die erfolgreiche Kampagne und einen tollen Start in die Saison 2018 Feiern.

Das ist ein Anker für den Link zum #faq
Fragen & Antworten (im Aufbau)

Noch eine Frage? Schreib uns einfach eine Mail an info@luzernenhof.de oder nutze das Formular unten!

Kulturland Genossenschaft

Dr. Titus Bahner (Vorstand)
Thomas Schmid (Vorstand)
Stephan Illi (Vorstand)
Thomas Rippel (Projektmanager Crowd-Invest Kampagne)
Matthias Zaiser (Aufsichtsratsvorsitzender)
Tobias Drechsel (Aufsichtsrat)
Friedemann Elsässer (Aufsichtsrat)
Alexander Schwedeler (Aufsichtsrat)

Mehr Informationen hier: http://kulturland-eg.de/team

Die Kulturland eG entstand anlässlich einer konkreten Landkaufsituation am Heggelbachhof (Bodenseeregion). 15 ha betriebsnahes, langjährig bewirtschaftetes Pachtland sollten 2012 kurzfristig verkauft werden. Dies war der Anlass, nach neuen Eigentums- und Finanzierungsmodellen für solche immer wieder auftretenden Situation zu suchen. Nachdem das Land vorübergehend mit Hilfe einer Bankfinanzierung gesichert wurde, konnten wir zunächst in Zusammenarbeit mit der International Bio-Dynamic Association in Dornach eine Grundlagenstudie (download hier) erarbeiten. Hierin untersuchten wir die Situation am Bodenmarkt sowie die Erfahrungen mit verschiedenen Arten alternativer Bodeneigentumsträger aus den letzten 40 Jahren. Daraus entstanden die Grundzüge für eine neue, betriebsübergreifende Eigentums- und Finanzierungsstruktur für Landankauf, die im November 2013 als „Kulturland eG“ gegründet im August 2014 im Genossenschaftsregister eingetragen wurde.

Eine vielseitiger Bio-Hof kann derzeit maximal 300-400 €/ha Pacht im Jahr erwirtschaften. Alles andere würde zur Lasten der Bodenfruchtbarkeit gehen. Bei Bodenpreisen von z.B. 30.000 €/ha in Süddeutschland entspricht dies einer Verzinsung von etwa 1%. Für die Pflege der Beziehung zu den Höfen und den laufenden Betrieb der Genossenschaft rechnen wir mit 0,5 bis 1 % Verwaltungskosten, die aus der Pacht finanziert werden. Da bleibt für die Verzinsung der eG-Anteile leider kein Spielraum.

Produktive Investitionen z.B. in erneuerbare Energien können gute Zinsen erwirtschaften. Beim landwirtschaftlichen Boden, unser aller Lebensgrundlage, ist dies aufgrund der überhöhten Bodenpreise nicht der Fall. Wir müssen den Boden vielmehr schützen vor den Auswirkungen gewinnorientierter Bewirtschaftung. Dafür bietet der Boden eine höhere Wertstabilität und Sicherheit als verzinste Geldanlagen.

Wie bei allen unternehmerischen Beteiligungen besteht auch beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen ein wirtschaftliches Risiko.

Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell der Kulturland eG auf hohe Sicherheit angelegt, da die Genossenschaft die vollständige Deckung der Geschäftsanteile durch das Anlagevermögen in Form von Grund und Boden anstrebt. Mitgliederdarlehen können grundbuchlich auf den erworbenen Flächen abgesichert werden.

Es besteht jedoch das Risiko einer Entwertung der Beteiligung, wenn das regionale Bodenpreisniveau im Umfeld der angekauften Flächen im Laufe der Jahre nachhaltig sinkt, so dass der Verkehrswert des Grund und Bodens – für den Fall eines Verkaufes – den Wert der Genossenschaftsanteile nicht mehr abdeckt. In diesem Fall können Sonderabschreibungen auf den Bodenwert nötig sein, die durch Beschluss der Generalversammlung auf die Geschäftsanteile umgelegt werden können, so dass diese im Wert gemindert werden.

Dies entspricht dem Risiko, das man trägt, wenn man selbst ein Grundstück oder eine Immobilie kaufen würde. Bei einem späteren Verkauf ist ein Wertverlust möglich. Die Genossenschaft achtet vor diesem Hintergrund darauf, Boden nur zu angemessenen Preisen zu kaufen, und beobachtet regelmäßig die Wertentwicklung der Bodenpreise anhand der regional erhobenen Bodenrichtwerte.

Wenn der Bodenwert steigt, wird ein eventueller Veräußerungsgewinn laut Satzung nicht an die Genossen verteilt, sondern zur Unterstützung weiterer Höfe in neues Land investiert.

Satzungsgemäß haften die Genossenschaftsmitglieder für Verluste der Genossenschaft nur bis zur Höhe ihrer Einlage. Es besteht keine Nachschusspflicht.

Der Aufbau der Kulturland-Genossenschaft kann auch durch eine Schenkung (Spende oder Zustiftung) unterstützt werden.

Die eG selbst ist nicht gemeinnützig. Daher kooperieren wir zur dauerhaften Sicherung von Ökoflächen mit örtlichen gemeinnützigen Trägern und der Schweisfurth-Stiftung in München. Über diesen Weg sind steuerlich abzugsfähige Zuwendungen möglich, die wir im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte für den Ankauf landwirtschaftlicher Flächen einsetzen können.

Genossenschaftsanteile können auch zu einem späteren Zeitpunkt oder testamentarisch in eine steuerlich absetzbare Zuwendung umgewandelt werden. Die Schenkung ermöglicht uns, Flächen dauerhaft für den regionalen Biolandbau zu sichern ("Landfreikauf").

Wenn Sie keine Spendenbescheinigung benötigen, können Sie auch direkt an die Genossenschaft spenden. Diese Spenden haben eine starke Multiplikatorwirkung, denn sie ergänzen die aus Einrittsgeldern und Pacht zur Verfügung stehenden Mittel für unsere Grundstruktur, die besonders in der aktuellen Aufbauzeit ein begrenzender Faktor sind.

In unserem Merkblatt für Spenden und Zustiftungen finden Sie Einzelheiten und die nötigen Kontonummern.

Mitglieder, die sich mit mindestens 20 eG-Anteilen beteiligen, können der Genossenschaft ein zusätzliches Darlehen zur Förderung des Landkaufs gewähren. Das Darlehen kann mit 0,2 % bis 1,0 % verzinst werden. Es handelt sich, wie bei Genossenschaften üblich, um ein sogenanntes "qualifiziertes Nachrangdarlehen". Das Darlehen kann jedoch auch (gegen Übernahme der zusätzlichen Kosten) grundbuchlich abgesichert werden. Aufgrund der hohen Bodenpreise ist ein vollständiger Ausgleich der Inflationsrate leider nicht möglich: Zur Finanzierung müssten wir ansonsten die Pacht erhöhen, was zu Lasten von Vielfalt und Bodenfruchtbarkeit gehen würde (siehe hier: Warum keine Verzinsung?).

Um den ideellen Charakter des Darlehens zu dokumentieren, setzen wir die Mitgliedschaft in der Genossenschaft voraus. Laufzeit und Kündigungsfrist sind individuell zu vereinbaren. Wir benötigen jedoch eine längere Laufzeit als bei eG-Anteilen, um eine Rückzahlung größerer Beträge rechtzeitig vorbereiten zu können.

Wenn Sie ein Darlehen gewähren wollen, laden Sie bitte die Beitrittsunterlagen herunter und markieren auf dem Deckblatt das entsprechende Kästchen. Wir nehmen dann Kontakt mit Ihnen auf und senden Ihnen die nötigen Unterlagen.

 Sehr gerne nehmen wir mit Ihnen persönlich den Kontakt auf. 

Die Mitgliedschaft in der Kulturland Genossenschaft, kann nach den ersten 5 Jahren jederzeit mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres beendet werden.

Direktkredite

Das Syndikat setzt auf ein Modell der Gewaltenteilung. Es gibt innerhalb der Haus GmbH zwei unterschiedliche Körperschaften mit unterschiedlichen Interessen, die sich gegenseitig kontrollieren. So wird eine Reprivatisierung nahezu unmöglich, denn beide Körperschaften müssten bei einem Verkauf zustimmen.
Natürlich kann auch jede Genossenschaft in ihrer Satzung festlegen, dass Wohnraum dem Kapitalmarkt entzogen werden soll. Die GenossInnen könnten jedoch mit einer qualifizierten Mehrheit diese Satzung ändern. Das lässt sich leider nicht ausschließen und erschien daher zu „unsicher“.
Wichtig sind außerdem autonome Hausprojekte, damit jedes Projekt selbst über die eigenen Belange (abgesehen von einem Verkauf) entscheiden kann und auch bei einem Konkurs nicht die anderen Projekte gefährdet. Das geht nur, wenn jedes Haus eine eigene Rechtsform hat. Dafür ist die GmbH hervorragend gegeignet, denn sie hat günstige „Unterhaltskosten“ und eine einfache Handhabung: Im Vergleich zur Genossenschaft muss die GmbH keinem Prüfungsverband angehören, der für die Prüfung jährlich bis zu 5.000 EUR verlangt, und die GmbH muss sich nicht vom Prüfungsverband Beteiligungen genehmigen lassen. Dieser prüft, ob die Beteiligung profitabel ist. Hausprojekte sind am Anfang jedoch erst einmal Verlustbringer.
Eine Stiftung wäre zwar für die Eigentumsneutralisierung eine „sichere“ Rechtsform, darf aber leider nur ihre Zinserträge für den Stiftungszweck einsetzen. Das Stiftungsvermögen müsste also hoch verzinst angelegt werden, um möglichst viel Geld für neue Projekte zu haben. Das Syndikat will aber direkt Geld un- oder niedrig verzinst den Projekten zur Verfügung stellen.

Das Finanzierungsmodell des Mietshäuser Syndikat ist ein Erfolgsmodell. Seit den Anfängen der Hausprojektbewegung  Mitte der 1980er Jahre gab es unter den GmbH-Gründungen des Syndikats nur eine einzige  Insolvenz. Bei allen anderen, das heißt 143 Hausprojekten, sind die GmbH-Gründungen erfolgreich verlaufen. 

Bankübliche Sicherheiten können wir Ihnen jedoch nicht garantieren. Im Fall einer Insolvenz des Projekts werden DirektkreditgeberInnen nicht vorrangig behandelt. Wir sind verpflichtet, zuerst andere Gläubiger, etwa Banken, zu bedienen. Es jedoch ist unser Ziel, all Gebäude am Hof über Direktkredite zu finanzieren. 

Im Rahmen jeder einzelnen Vermögensanlage werden maximal 20 Nachrangdarlehen oder aber innerhalb von 12 Monaten nicht mehr als insgesamt 100.000 Euro angenommen. Es besteht daher keine Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagengesetz.

Direktkredite werden in Deutschland rechtlich als Nachrangdarlehen mit einer qualifizierten Rangrücktrittsklausel gestaltet, das heißt, im Falle einer Insolvenz haben Banken und andere Gläubiger Vortritt.

Es wird natürlich so kalkuliert, dass jederzeit Direktkredite zurückgezahlt werden können und wenn mal größere Kredite oder viele auf einmal gekündigt werden, versuchen wir durch Aufrufe neue zu werben, so dass niemand auf sein Geld warten muss!

SoLaWi Mitgliedschaft

GEMÜSE
Blatt- und Feingemüse: 
- Sommersalate
- Wintersalate (Endivie, Zuckerhut, Feldsalat, Radiccio, Chicoree) 
- Spinat 
- Mangold                        
- Fenchel                          
- Grüne Bohnen (Busch-
  und Stangenbohnen) 
- Tatsoi
- Asia-Salat                     
- Winterkresse
- wilde Rauke 

Kräuter und Gewürze: 
- Petersilie 
- Schnittlauch                  
- Schnittknoblauch 
- Dill                               
- Koriander
- Kerbel 
- Basilikum

Wurzel- und Knollengemüse: 
- Kartoffeln (Ditta, Agria
  Laura, Gunda, Margit, Anuschka)
- Radiesschen 
- Kohlrabi 
- Rettich 
- Mai- oder Butterrüben 
- Möhren 
- Rote Beete 
- Pastinaken 
- Sellerie 
- Schwarzwurzeln 
 

Zwiebelgemüse:
- Zwiebeln (weisse und rote)
- Schalotten 
- Lauch 
- Knoblauch 
- Frühlingszwiebeln
- Winterheckzwiebeln

Fruchtgemüse:
- Zucchini 
- Kürbis (5 Sorten)
 -Tomaten (8 Sorten)
- Paprika (4 Sorten)
- Chilli (2 Sorten)
- Auberginen (3 Sorten)
- Gurken

Kohlgemüse: 
- Blumenkohl 
- Brokkoli
- Weißkraut
- Rotkohl 
- Wirsing 
- Rosenkohl 
- Grünkohl                      
- Palmkohl
- Chinakohl                     
- Superschmelz (Winterkohlrabi)

 

MILCHPRODUKTE
- Milch (frisch, unbehandelt)
- Dickmilch (natur und verschiedene Frucht varianten)
- Joghurt (natur und verschiedene Frucht varianten)
- Quark
- Frischkäse (natur, mit Gartenkräutern, italienischen Kräutern, Kräuter-Knoblauch, KräuterKnoblauch Chilli, Pfeffer und mehr)
- Bibeleskäse (natur, mit Kräuter-Knoblauch, Meerrettich)
- Weichkäse rotgeschmiert   (ähnlich Münster-Käse)
- Camembert 
- Pfeffer Brie (mit grünem Pfeffer)
- Hirtenkäse (Salzlaken Weichkäse, ähnlich Feta natur, mit Kräutern)
- Weichkäse (div. Arten)
- Schnittkäse,
- Hartkäse
- Reibkäse

 

GETREIDE
Jeweils als Körner oder Mehl verfügbar: 
- Weizen 
- Dinkel
- Roggen 
- Hafer
​- Einkorn
- Emmer 

Zudem bereitet das Backhaus der Vielfalt (www.backhausdervielfalt.com) leckeres Steinofen Brot aus unseren Getreide her. Dieses können unsere Mitglieder ebenfalls bestellen. 

 

FLEISCH
- Rindfleisch   (Hackfleisch, Kochfleisch, Braten, Rouladen, Steak, Filet, etc)
- Schweinefleisch (Hackfleisch, Braten, Krustenbraten, Kotelett, Schnitzel, Filet, etc)
- Fleischprodukte (Bratwurst, Wienerwurst, Salami, Speck, Schinken, Leberwurst, Lyoner)

 

HONIG 
Blütenzauber (flüssig, cremig, Wald und Wiese etc.)

Nein. Bei uns gibt es keine "Pflichteinsätze" wie man sie bei anderen solidarischen Landwirtschaften kennt.

Viele unserer Mitglieder haben aber eine grosse Freude daran sich aktiv am Hof- und Vereinsleben einzubringen. Ein grosser Teil der Arbeit die am und rund um den Hof geleistet wird ist ehrenamtlich. Am Hof haben wir Mitglieder die regelmässig in der Käserei, im Stall helfen, Gemüse abpacken und auch für die Gemeinschaft kochen.

Im Verein haben wir sehr engagierte Personen, die Neumitglieder begleiten, das administrative verwalten und viele nette Emails schreiben.

Und über das ganze Jahr hinweg gibt es immer wieder Mitgliederaktionen wie Ernte Tage oder die Einsaat auf einem Acker. Aber auch Feste, die wir gemeinsam organisieren und feiern.

Gepackt und verteilt wird jeden Donnerstag.
Die Bestellungen können frühestens ab 16 Uhr an den Verteilpunkten abgeholt werden.
Bestellungen sollten noch am gleichen Abend, spätestens am Freitag abgeholt werden.

In Freiburg gibt es aktuell Verteilpunkte an folgenden Orten:
Belforstrasse
Lorettostrasse
Merzhausen
Rennerstrasse
Wiesentalstrasse

In den ländlichen Regionen gibt es aktuell Verteilpunkte an folgenden Orten:
Hartheim
Heisterheim
Müllheim
Niederweiler

Wenn der Bedarf vorhanden ist und Mitglieder sich engagieren können jederzeit auch neue Verteilpunkte organisiert werden. 

 

Als Mitglied am Luzernenhof bekommst du Zugang zu einer online Bestellliste, auf der du aus dem gesamten Sortiment von Gemüsen und Milchprodukten jede Woche ganz frei bestellen kannst.

Bestellschluss ist Mittwoch morgens um 6h. Danach wird frisch geerntet und die Milchprodukte (Joghurt, Quark, Frischkäse, etc) frisch hergestellt - immer genau das was bestellt wurde. Donnerstags ab 16h können die Produkte direkt am Hof oder an verschiedenen Verteilpunkten in Freiburg und in den Dörfern rund um den Hof abgeholt werden. 

Nach den drei Monaten entscheidest Du Dich für eine ganze Saison. Zum Ende des Jahres kannst Du dann dabei bleiben oder austreten.

Bei besonderen Gründen wie Umzug oder falls Du ein neues Mitglied wirbst, kannst du auch in der laufenden Saison austreten.

Dies garantiert den GärtnerInnen und der gesamten Gemeinschaft Planungssicherheit über das Jahr hinweg.

Im Sinne der solidarischen Landwirtschaft bezahlst Du mit Deinem monatlichen Beitrag nicht die einzelnen Produkte, sondern die Landwirtschaft an sich.

Den Beitrag kannst Du frei wählen und solltest ihn das Jahr über nicht ändern.

Für die Probemitgliedschaft gilt dabei

  • im 1. Monat zahlst Du,was Du für richtig hälst
  • im 2. Monat zahlst Du was wir basierend auf Deiner Entnahme vom ersten für richtig halten
  • im 3. Monat schätzt Du Dich darauf basierend nochmal neu ein und entscheidest Dich, ob Du für diese Saison dabei bleiben möchtest und mit welchem Beitrag

Am Ende des Jahres erstellen wir das Budget für Hof für das nächste Jahr. Jedes Mitglied kann sich an diesem Budget im Rahmen einer Bieterunde beteiligen. Wir geben jedem Mitglied eine Empfehlung ab, wie hoch das Gebot sein soll, damit alle Mitglieder zusammen den gesamten Hof finanzieren. 

Wie viel du genau zahlst ist also schlussendlich frei wählbar, aber im durchschnitt sind die Produkte vom Luzernenhof nicht günstiger wie Bio Produkte im Grosshandel. Die Frische und Vielfalt die der Luzernenhof bietet ist aber eigentlich auch unbezahlbar.

 

 

Luzernenhof

Der Hof benötigt in etwa 290.000 € im Jahr. Ein Teil davon (80.000€) sind über Subventionen und auswärtige Verkäufe abgedeckt.

Die Mitglieder müssen teilen sich das restliche Budget von 210.000€. Bei momentan 130 Familien/Haushalten macht das in etwa 130 Euro pro Familie/Haushalt.

Kühe
Wir halten eine Milchviehherde mit derzeit 15 behornten Fleckvieh Kühen und ihrem Stier. Sie haben ihren Laufstall auf der Hofstelle mitten im Dorf und werden nicht nur vom Hofteam gepflegt gefüttert und gemolken, sondern auch regelmäßig von den Luzernenhofteilnehmern/innen und Dorfkindern besucht.

Seit Sommer 2014 ist die Herde an die Weide gewöhnt. Da am Hof keine direkte Anbindung an eine Weide gegeben ist, sind sie in den Sommermonaten Tag und Nacht auf der Weide und werden dort von uns im mobilen Weidemelkstand gemolken. Ein Schatten und Regenunterstand schützt die Kühe vor starker Hitze.

Die älteren Kälber und Rinder kommen über die Sommermonate auf hochgelegene Schwarzwaldweiden.

Die Stierkälber werden ebenfalls im Stall in einer Gruppe gehalten. Sie werden mit etwa einem Jahr geschlachtet.

Alle Kühe und Kälber werden ausschliesslich mit Grünfutter, Heu, oder LuzerneGrasSilage gefüttert. Wir verzichten auf jegliches Kraftfutter (Mais, Soja, Getreide, etc) 

Schweine
Unsere vier bis sechs Schweine, junge und ältere, werden gemeinsam in einer Gruppe im luftigen Schweinestall gehalten. Sie haben jederzeit Zugang zum Misthaufen und damit immer etwas zu entdecken.
Sie werden mit hofeigenem Futter, der Molke aus der Käserei, den aussortierten Kartoffeln und dem heraus gereinigten Getreide gefütternt. Dadurch ist die Anzahl zu mästender Schweine begrenzt und von den Hofressourcen bestimmt.

Als biologisch wirtschaftende Landwirtschaft sind wir auf eine Fruchtfolge angewiesen. Das heisst, wir bauen auf den Äckern Gemüse und Getreide an und geben dem Boden anschliessend jeweils ausreichend Erholungszeiten um seine Fruchtbarkeit zu erhalten. Am besten kann der Anbau von mehrjährigem Luzerne- oder Kleegras die Bodenfruchtbarkeit aufbauen. Danach ist der Boden wieder fähig Gemüse und Getreide ertragreich und gesund hervor zu bringen. Mit der Neuansaat von Klee- oder Luzernegras schliesst sich dieFruchtfolge wieder.

Um das Luzerne- und Kleegras optimal zu verwerten halten wir Milchkühe. Die Kühe schenken uns einerseits ihre Milch, aber andererseits auch ihren Mist, der für unsere Äcker ein wertvoller Dünger ist. 

Die Milch, welche uns die Kühe schenken, veredeln wir zu Milchprodukten. Daraus fällt viel Molke an, die wir Menschen nicht in diesem Ausmasse konsumieren. Damit auch diese verwertet wird halten wir Schweine. 

Der Hof bietet sehr vielen Menschen Lebensraum und Arbeitsort. 

Milena Biallowons - Gärtnerei, 50%
Manuel Fröhlich - Landwirtschaft, 50%
Karla Kraus - Büro, 50%
Georgette Mettel - Imkerei
Vera Plümacher - Landwirtschaft und Käserei, 100%
Thomas Rippel - Crowd-Invest, ab nächstem Jahr Fleisch Verarbeitung, 20%
Maxie Schlingmann - Gärtnerei, 100%
Hannes Sixel - Landwirtschaft, 50%
Jeremias Supenkämper - Käserei, 100%
Johannes Supenkämper - Landwirtschaft und Gärtnerei, 100%
Sven - Landwirtschaft, Gärtnerei, 100%
Kira Wolf - Hofladen, 50%

2018 kommen 2 weitere Personen mit je 50% Pensum in der Landwirtschaft und Gärtnerei hinzu.

Weiter engagieren sich folgende Personen ehrenamtlich am Hof:
Barbara Staudinger - Käserei
Ulrike - Kochen
Magdalena Supenkämper - überall und vieles mehr
Judith Supenkämper - kochen
 - Schweine Stall
 - Gemüse abpacken
 - Gemüse abpacken

Zum Hofleben gehören auch viele Kinder:
Ida (1)
Maya (2)
Moritz (2)
Paul (5)
Ruben (5)
Honza (6)
Salome (8)

Für den Verein engagieren sich folgende Personen ehrenamtlich:
Thomas - Vorstand 
Anna Gehlhaar - Vorstand (Mitgliederbeiträge)
Simone Schwan - Vorstand (Neumitglieder)
Heike