Das Konzept

als Mitglied ...

  • bin ich vertraut mit dem Ort der Erzeugung und der Art der Herstellung.
  • kenne ich die Menschen, die meine Lebensmittel produzieren.
  • erhalte ich eine Saison lang wöchentlich regionale, frische und hochwertige biologische Lebensmittel, die unter gerechten Bedingungen produzierte wurden.
  • darf ich mich über geringe Transportwege und kaum anfallenden Verpackungsmüll freuen
  • esse ich, was die Saison bietet und ernähre mich biologisch.
  • kann ich manchmal an Mithilfetagen am Hof Unterstützung leisten und dabei mehr über die Produktionsmethoden erfahren, was zu einer höheren Werschätzung führt. Dabei steht die Freude am Tun und das gegenseitige Kennelernen im Vordergrund.
  • kann ich mich an Kulturveranstaltungen und Festen rund um den Hof einbringen.
  • übernehme ich Verantwortung dafür, wie meine Lebensmittel produziert werden.
  • bin ich bereit jede Woche meinen Ernteanteil vom Verteillager abzuholen, bei mir zu lagern, zu waschen und zu verkochen oder zu verarbeiten.
  • kann ich nicht, wie bei der Abokiste, weniger zahlen, wenn ich einmal nicht bestellt habe, da die Beiträge nicht produktgebunden sind. 

Wir Hof-MitarbeiterInnen ...

  • wissen wir schon zu Jahresbeginn, dass die Kosten größtenteils gedeckt sind und für wieviele Leute wir anbauen müssen. 
  • können wir uns den Luxus erlauben, nur samenfeste Sorten anzubauen, was leider schon zum politischen Akt geworden ist. Samenfeste Sorten sind nachbaufähig und machen uns unabhängig von den großen Saatgutkonzernen. Außerdem sind sie nicht nur auf Menge und Gleichförmigkeit gezüchtet, sondern bieten ein ganz anderes Geschmackserlebnis.
  • können wir auf den Zukauf von Dünger verzichten, der auch im Bioanbau oft aus konventioneller Massentierhaltung stammt. Die dadurch geringeren Erträge bei höherer Qualität werden von den Mitgliedern getragen.
  • kennen wir unsere AbnehmerInnen und bekommen eine direkte Rückmeldung zu den Produkten.
  • können wir unser Wissen und unsere Erfahrungen über die Produktion von hochwertigen, ökologisch hergestellten Lebensmitteln an interessierte Mitglieder weitergeben.
  • können wir unseren Betrieb von einem reinen Wirtschaftsbetrieb zu einem Kulturbetrieb hin öffnen: von der Landwirtschaft zur Agrarkultur.
  • sind wir Teil einer lokalen Versorgungsökonomie, die allen mehr Sicherheit, gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und Vertrauen bringt.
  • freuen wir uns über eine sinnvolle Tätigkeit, weil sie von anderen Menschen geschätzt und gewürdigt wird.