Der Ackerbau

Der Luzernenhof bewirtschaftet 32 ha Land.

Davon sind 8 ha Heuwiesen, vorwiegend im Hügelland des angrenzenden Weinbaugebiets verteilt.

24 ha sind Ackerland, welches zwischen 500m und mehreren Kilometern entfernt verstreut in der Rheinebene liegt.

Auf rund 5 ha der Ackerfläche wächst Luzernegras für Silage oder Heu als Futter für die Milchkühe.
6 ha wurden mit Kleegras eingesät. Diese sind zusammenhängend und dienen den Tieren im Sommer als Weide.

Auf 10 ha wird Getreide angebaut. Weizen, Roggen, Dinkel, Emmer und Einkorn sind bereits für die Ernte 2018 eingesät, im März kommt Braugerste hinzu.

Weil die Wirtschaftsgemeinschaft nicht so viel Getreide brauchen kann, wird ein Teil an die Backhaus der Vielfalt weitergereicht und der übrige Teil an die Mühle verkauft.

Auf 0,5 ha werden etwa vier verschiedene Kartoffelsorten gelegt.

2 ha sind für den Gemüsebau eingeplant.

Als biologisch wirtschaftende Landwirtschaft sind wir auf eine Fruchtfolge angewiesen. D.h. es braucht ausreichend Erholungszeiten für den Boden, damit seine Fruchtbarkeit erhalten wird. Diese Erholung wird durch mehrjähriges Luzerne- oder Kleegras erreicht. Im Anschluß ist der Boden fähig, anspruchsvolle Kulturen, wie Gemüse oder Weizen in guter Qualität hervor zu bringen. Danach kommen weniger bedürftige Kulturen, z.B. Gerste. Wieder ein Jahr später folgt Dinkel, Hafer oder Roggen. Mit der Neuansaat von Klee- oder Luzernegras schliesst sich die Fruchtfolge wieder.