Warum basiert das Mietshäuser Syndikat und somit das Eigentum von den Gebäuden auf der Rechtsform der GmbH (anstatt Genossenschaft oder Stiftung)?

580.500€

von 755.000€ für Grund und Boden

455.000€

von 605.000€ für Haus und Hof

200

von 200 SoLaWi-Mitgliedern für Saison 2018

Miteigentümer*in werden

Informationen zu höheren Mitgliederdarlehen gibt es hier.
Zuzüglich 5% Eintrittsgeld für die Genossenschaftsverwaltung.
Über unsere Partner kann diese auch steuerlich absetzbar sein.

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Wir sind erst mal voll! Es gibt eine Warteliste für voraussichtlich ab Oktober oder wenn Plätze frei werden. Weitere SoLaWis in der Region gibt es hier

Mitglieder des Luzernenhofes bekommen wöchentlich eine bunte Vielfalt an saisonalem Gemüse (sehr große Auswahl), Milch, Joghurt, zahlreiche Käsesorten, Getreide, Mehl, sowie je nach Verfügbarkeit Honig, Obst und Fleisch.

Mehr zur Mitgliedschaft unten im FAQ.

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Warum basiert das Mietshäuser Syndikat und somit das Eigentum von den Gebäuden auf der Rechtsform der GmbH (anstatt Genossenschaft oder Stiftung)?

Das Syndikat setzt auf ein Modell der Gewaltenteilung. Es gibt innerhalb der Haus GmbH zwei unterschiedliche Körperschaften mit unterschiedlichen Interessen, die sich gegenseitig kontrollieren. So wird eine Reprivatisierung nahezu unmöglich, denn beide Körperschaften müssten bei einem Verkauf zustimmen.
Natürlich kann auch jede Genossenschaft in ihrer Satzung festlegen, dass Wohnraum dem Kapitalmarkt entzogen werden soll. Die GenossInnen könnten jedoch mit einer qualifizierten Mehrheit diese Satzung ändern. Das lässt sich leider nicht ausschließen und erschien daher zu „unsicher“.
Wichtig sind außerdem autonome Hausprojekte, damit jedes Projekt selbst über die eigenen Belange (abgesehen von einem Verkauf) entscheiden kann und auch bei einem Konkurs nicht die anderen Projekte gefährdet. Das geht nur, wenn jedes Haus eine eigene Rechtsform hat. Dafür ist die GmbH hervorragend gegeignet, denn sie hat günstige „Unterhaltskosten“ und eine einfache Handhabung: Im Vergleich zur Genossenschaft muss die GmbH keinem Prüfungsverband angehören, der für die Prüfung jährlich bis zu 5.000 EUR verlangt, und die GmbH muss sich nicht vom Prüfungsverband Beteiligungen genehmigen lassen. Dieser prüft, ob die Beteiligung profitabel ist. Hausprojekte sind am Anfang jedoch erst einmal Verlustbringer.
Eine Stiftung wäre zwar für die Eigentumsneutralisierung eine „sichere“ Rechtsform, darf aber leider nur ihre Zinserträge für den Stiftungszweck einsetzen. Das Stiftungsvermögen müsste also hoch verzinst angelegt werden, um möglichst viel Geld für neue Projekte zu haben. Das Syndikat will aber direkt Geld un- oder niedrig verzinst den Projekten zur Verfügung stellen.